Inhaltsstoffe von alkoholfreiem Wein

Im heutigen Artikel setzen wir uns damit auseinander ob bei der Herstellung des alkoholfreien Weins zusätzliche Inhaltsstoffe beziehungsweise Zusatzstoffe in den Wein mit einfließen und Einfluss auf den Geschmack des Weines nehmen. Da der alkoholfreie Wein nicht dem Weingesetz, sondern dem Lebensmittelgesetz unterliegt, müssen auf den Etiketten des Weins alle Inhaltsstoffe und auch das Verfallsdatum stehen. Dies ist bei herkömmlichen Weinen, welche dem Weingesetz unterliegen, nicht vorgeschrieben.

Nach dem Entalkoholisierungsvorgang sind die Weine praktisch restzuckerfrei, aus diesem Grund muss diesen Weinen wieder Zucker zugefügt werden. Bei Weinen aus ökologischem Anbau wird Biozucker zugefügt. Weiterhin wird nach der Entalkoholisierung Kohlensäure und Ascorbinsäure (Vitamin C) als Antioxidationsmittel anstatt von chemischen Konservierungsstoffen zugesetzt um den alkoholfreien Wein drei Jahre haltbar zu machen. Die Menge der Kohlensäure variiert, so werden bei schäumenden Getränken aus alkoholfreiem Wein größere Mengen und bei den normalen Weißweinen geringe Mengen Kohlensäure zugesetzt.

Sowohl in Alkoholfreiem als auch in herkömmlichem Wein sind Sulfite enthalten, weil das Antioxidationsmittel Schwefeldioxid bei der Weinbereitung immer und überall angewendet wird. Dabei ist die Menge von Sulfiten im abgefüllten Wein von Typ zu Typ unterschiedlich, eine bestimmte Obergrenze darf dabei nicht überschreiten werden.

Bisher lag der Unterschied zwischen alkoholhaltigen und alkoholfreien Weinen darin, dass die „herkömmlichen“ Weine bis jetzt, nicht kennzeichnungspflichtig in Bezug auf Sulfite waren. Mittlerweile hat sich dies allerdings geändert – die Kennzeichnungen: „Enthält Sulfite“ beziehungsweise „enthält Schwefeldioxid“ ist nach dem deutschen Weingesetz eine verbindliche Angabe auf dem Etikett.

Alkoholfreie Weine im Text:

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